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Verhaltenskodex der GTVS Am Schöpfwerk


Stand: September 2025
Professionelle Distanz zu den Schülern
Unsere Lehrer*innen und Freizeitpädagog*innen pflegen zu den Schüler*innen ein wohlwollendes und professionelles Verhältnis. Wir sind daher nicht auf sozialen Medien mit Schüler*innen befreundet, nehmen sie nicht in privaten Autos mit und bieten auch keine private Nachhilfe für Schüler*innen der Schule an. Es gibt keine Geschenke oder Bevorzugungen von uns an einzelne Schüler*innen. Von Seiten der Lehrenden werden Schüler*innen niemals zur Geheimhaltung aufgefordert. Alles, was Lehrer*innen Schüler*innen mitteilen, darf besprochen und gegenüber anderen angesprochen werden.
Fotos und Videos veröffentlichen wir nur auf der Homepage der Schule oder innerhalb des Schulhauses. Dabei achten wir auf einen sorgsamen Umgang mit Situationen und Bekleidung, vor allem aber darauf, Kinder nicht lächerlich zu machen. Auf Verlangen des Kindes oder der Eltern ist jedes Foto oder Video selbstverständlich von der Homepage zu entfernen. Wir haben auf unseren privaten Geräte keine Fotos von Kindern, die über eine Dokumentation des Unterrichts hinausgehen.
Außerschulischen Kontakt mit den Schüler*innen vermeiden wir. Ausnahmesituationen werden transparent erklärt.

Kommunikation mit den Eltern:
Zum Schutz unserer Privatsphäre und um eine professionelle Haltung mit der notwendigen Distanz zu gewährleisten, sind wir mit den Eltern unserer Schüler*innen per Sie. Die Kommunikation mit läuft ausschließlich über offizielle Kanäle (WIBI, Schul-E-Mail-Adresse, Schultelefon, Gespräche innerhalb der Schule bzw. des Schulumfelds). Ausnahmen werden transparent erklärt.

Wertschätzung und Respekt:
Es ist unsere Aufgabe, die uns anvertrauten Kinder in ihrem Selbstwerkt zu stärken und ihre Entwicklung zu fördern. Daher achten wir darauf, dass sie weder von Seiten ihrer Mitschüler*innen noch von Erwachsenen abgewertet oder beschämt werden.
Das Spektrum dieser von uns abgelehnten Abwertungen umfasst Schimpfwörter und negative Zuschreibungen genauso wie sarkastische Bemerkungen und verächtliche Körpersignale (wie Augenbrauen hochziehen).
Auch in schwierigen Situationen bemühen wir uns daher um Wertschätzung und Respekt sowohl den Kindern als auch den Eltern gegenüber. Eine Form der Wertschätzung besteht darin, die richtigen (bzw. erwünschten Spitz-)namen der Kinder zu verwenden und auf eigene Spitz- oder Kurznamen zu verzichten.
Sanktionieren von Fehlverhalten:
Sanktionen müssen nachvollziehbar, zeitnah, transparent und nicht abwertend sein.
Als vorbeugende Maßnahme achten wir vor allem auf ein gutes Classroom-Management, auf klare Regeln und nachvollziehbare Konsequenzen.
Weitere Möglichkeiten sind individuell formulierte Ziele, ein vorübergehender stiller Platz in der Klasse, Ermahnung und Zurechtweisung, ein kurzfristiger Besuch in einer anderen Klasse sowie das Gespräch mit den Eltern.

Leistungsbeurteilung
Wir sehen es als unsere Verantwortung, für Lernerfolge zu sorgen, egal, wo ein Kind leistungsmäßig steht und bemühen uns um eine transparente Beurteilung, die vor allem die Lernerfolge abbildet, die wir – gemeinsam mit dem Kind – erzielt haben.
Dafür nutzen wir alle gesetzlichen Möglichkeiten wie z.B. den Nachteilsausgleich und alle uns zur Verfügung stehenden Diagnosemittel wie z.B.  das Schulpsychologische Gutachten.
Wir vermitteln den Eltern ein realistisches Bild von den Leistungen ihrer Kinder und unterstützen sie dabei, die Entwicklung ihrer Kinder bestmöglich zu fördern.

Situationen mit besonderem Körperkontakt
Situationen im Sportunterricht – wie z.B. Sicherung bei Turnübungen oder Ballsport, bei dem es regelmäßig zu körperlichen Kontakten kommt – werden mit den Kindern im Vorhinein besprochen. Die Schüler*innen gehen somit informiert in die Situation. Sie dürfen sich dem Körperkontakt auch entziehen, wenn er ihnen unangenehm ist.
Bei Notfällen, in denen Erste Hilfe geleistet werden muss, wird dem Kind ebenso im Vorfeld erklärt, was getan wird und warum. Bei schulärztlichen Untersuchungen achten wir darauf, dass die Kinder wissen, welche Untersuchungsschritte geplant sind, dass ihnen die Schulärztin vorgestellt wird und dass auf Unwohlsein der Kinder Rücksicht genommen wird.

Heikle räumliche Situationen

Einzelsituationen zwischen Schüler*innen und Pädagog*innen finden nur in den dafür vorgesehenen Räumen (z.B. Sprachheilkurs im Förderraum) oder am Gang und nur in den regulären Arbeitszeiten statt. Die Räume bleiben jedenfalls unverschlossen. Uhrzeit und Dauer sind bekannt bzw. werden bekannt gegeben. Abgelegene, uneinsichtige Orte wie Abstellkammern oder Lagerräume werden von Schüler*innen nicht betreten. Ebenso ist den Schüler*innen das Betreten der Privaträume des Schulwarts untersagt. Bei mehrtägigen Schulveranstaltungen übernachten Pädagog*innen niemals in einem Raum mit Schüler*innen. Ausnahmen (Lesenacht, Fieber, Heimweh) müssen transparent gemacht und fachlich begründet werden.

 

Verhaltenskodex der Lehrer*innen an unserer Schule, übersetzt für Kinder

Wir sind deine Lehrer und Lehrerinnen.
Wir sind dazu da, um darauf zu achten, dass es dir gut geht und du dich gut entwickelst.
Unsere Aufgabe ist es, für eine ruhige und lernförderliche Umgebung zu sorgen, dir alles beizubringen, was du in der Volksschule brauchst und dich beim Lernen zu unterstützen.
Wir passen darauf auf, dass sich alle an unsere Regeln halten, dass du dich innerhalb der Klasse wohlfühlst und dass du mit den anderen Kindern gut auskommst.
Wenn du ein Problem hast, kannst du damit zu uns kommen und wir werden dich und deine Gefühle ernst nehmen und dir helfen, damit umzugehen.
Wir unterstützen dich dabei, deine Konflikte zu lösen, Regeln einzuhalten und Neues zu lernen.
Leider gibt es Erwachsene, die Kindern zu nahekommen, mit ihnen unangenehme Geheimisse teilen wollen und sie  - wenn sie mit ihnen allein sind - fotografieren oder auf eine Art und Weise berühren, die nicht in Ordnung ist.
Solltest du je mit so einem Erwachsenen – sei es zu Hause, auf der Straße oder in der Schule – zu tun haben, wende dich bitte unbedingt an einen anderen Erwachsenen, dem du vertraust!
Ebenso wenig darf es passieren, dass dir ein Erwachsener weh tut, dich lächerlich macht oder dir Angst einjagt.

 



Verhaltenskodex der Freizeitpädagog*innen an unserer Schule, übersetzt für Kinder

Wir sind deine Freizeitpädagogen oder Freizeitpädagoginnen.
Wir sind dazu da, um darauf zu achten, dass es dir gut geht und du dich gut entwickelst.
Unsere Aufgabe ist es, für eine angenehme Umgebung zu sorgen, mit dir zu basteln und zu spielen und dir ausreichend Möglichkeit zur Bewegung zu geben.
Wir passen darauf auf, dass sich alle an unsere Regeln halten, dass du dich innerhalb unserer Gruppe wohlfühlen kannst und dass du mit den anderen Kindern gut auskommst.
Wenn du ein Problem hast, kannst du damit zu uns kommen und wir werden dich und deine Gefühle ernst nehmen und dir helfen, damit umzugehen.
Wir unterstützen dich dabei, deine Konflikte zu lösen, Regeln einzuhalten und neue Dinge auszuprobieren.
Leider gibt es Erwachsene, die Kindern zu nahekommen, mit ihnen unangenehme Geheimisse teilen wollen und sie  - wenn sie mit ihnen allein sind - fotografieren oder auf eine Art und Weise berühren, die nicht in Ordnung ist.
Solltest du je mit so einem Erwachsenen – sei es zu Hause, auf der Straße oder in der Schule – zu tun haben, wende dich bitte unbedingt an einen anderen Erwachsenen, dem du vertraust!
Ebenso wenig darf es passieren, dass dir ein Erwachsener weh tut, dich lächerlich macht oder dir Angst einjagt.